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13. Station |
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| Jesus wird ins Grab gelegt | ||
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Ein Feldherr thront auf seinem Pferd. Er und sein Adjutant suchen nach einer Spur von Leben. Ihr Handwerkszeug, die Kanone, schweigt - ihre tödliche Botschaft liegt verstreut am Boden. Sie hat ganze Arbeit geleistet. Nach der Schlacht von Waterloo ist die Suche Wellingtons - selbst mit Hilfe eines Fernrohrs - vergeblich. Das Land ist vollständig
von Granaten umgepflügt. Kein Zeichen von Leben zeigt sich mehr.
Nur ein kahler Baum reckt seinen Stamm in die Höhe - aller Zerstörung
zum Trotz. Am Horizont ragen ein paar windschiefe Kreuze als letzte menschliche
Spuren über den Gräbern der Getöteten empor. Sie senden
den Beobachtern ihre stille und traurige Botschaft entgegen. Alles ist aus! Was
ist übrig geblieben von diesem Propheten, der behauptete, der Messias
zu sein? Seine Mutter; einige Frauen, ein Jünger sind noch versammelt
zur Grablegung. |
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