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2. Station |
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| Jesus wird ausgepeitscht | ||
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Eine Galeere ist hier zu sehen, eines der Schiffe, auf denen unzählige Menschen von anderen Menschen ausgepeitscht, durch die Schmerzen ausgemergelt, vom Durst ausgebrannt und dem Tod ausgeliefert wurden. Der Befehlshaber steht oben mit seinem Folterinstrument, der Peitsche, in der Hand. Er schaut herab auf die Gefangenen, die angekettet sind und die Ruder in der Hand haben - ihr Todesurteil! Sie schauen, nein, sie sehen nichts mehr: Nur noch Angst und Entsetzen blickt aus ihren Augen, während sie in monotonem Trott die Ruder führen. (Michael Eich) Wie viele Male ist Jesus in einem erschöpften Sklaven gepeitscht und schließlich als wertlos über Bord ins Meer geworfen worden. Millionenfach wurden Menschen zu Tode gequält, in Kriegen hingemordet. In jeder und jedem von ihnen wurde Jesus ausgepeitscht und zertrampelt. (Vladimir Rudolf) |
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